Kategorie ‘Nashville‘

Remember The Alamo!

Dienstag, den 19. Mai 2009

Montag, 18.10 Uhr
Der Mann am Alamo-Autovermietungsschalter gibt uns die Schlüssel für einen cremefarbenen Ford-Taurus. Für 77 Dollar die Woche könnten wir ein größeres Auto mit hinten mehr Beinfreiheit haben, meint er. Daraufhin Jakob: „Wenn meine Beine die Freiheit kriegen, laufen sie ohne mich weg, und was dann?“ Gut gegeben, Herr Friderichs.
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Mietauto: Beinfreiheit Fehlanzeige!

Enttäuschung und Entspannung haben sich lieb!

Dienstag, den 19. Mai 2009

Montag, 18.00 Uhr (Nashville-Zeit 17.00 Uhr)
Nashville. Ohne Zwischenfall gelandet. Jakob und Richard, die auf den äußeren Positionen sitzen, nehmen die Hände von der Notentriegelung. Ich falte die Schwimmweste wieder zusammen.
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Wenn der Zwischenfall gekommen wäre, hätte er es mit diesem Mann aufnehmen müssen!

Zu dritt in Exit Row!

Dienstag, den 19. Mai 2009

Montag, 16.30 Uhr
Auf dem Weiterflug nach Nashville sitzen wir am Notausgang.
Steward (auf englisch): Wenn das hier zum Zwischenfall kommt, verlaß ich mich auf euch, Leute.
Sven: Logo.
Steward: Dann müßt ihr mir helfen.
Richard: Allet klärchen.
Steward: Lest das mal schön durch.
Jakob: Aber immer.
Tennessee heißt nicht umsonst „The Volunteer State“.

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Notausgangfenster. Wenn der Zwischenfall kommt, muß das weg!

Für eine Handvoll Dollars

Dienstag, den 19. Mai 2009

Montag, 13.10
Erste Konsumationen auf amerikanischem Boden. Jakob: Hotdog. Sven: Erdbeereis. Richard: Caffè Macchiato, Grappa, Amaretto, Spumante, Krakauer. Die Lage beruhigt sich.
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Essensfotografie soll in diesem Blog eine große Rolle spielen.

Neuer Kontinent, neues Glück

Dienstag, den 19. Mai 2009

Montag, 12.50
In Newark angekommen. Die Nerven sind etwas dünn.
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Der Herr links bedankt sich beim Herren rechts für die schönen gemeinsamen Jahre.

Am Funkturm brennt noch Licht

Dienstag, den 19. Mai 2009

Montag, 12.30 Ostküstenzeit
Wir fliegen seit 20 Minuten auf 2000 Meter Höhe. Alle sind kreidebleich, weil das die Wolkenhöhe ist und es die ganze Zeit schaukelt wie früher im Luftkorridor nach Westberlin. Jakob sagt, jetzt könne sich auch mal ein anderer kümmern und schläft ein. Das ist der Geist einer Stadt, die sich nicht unterkriegen läßt.
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Perfekter traumloser Schlaf eines Westberliners auf 2000 Meter Höhe!

Die Continental legt den Turbo ein.

Dienstag, den 19. Mai 2009

Montag, 18.03
Turbulenzen. Muß mich auch konzentrieren. Überhaupt alle. Nur Richard Pappik schaut lieber Kieslowski-Filme im Original. Diese Italiener!
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Für R. Pappik ist schon Licht am Ende des Tunnels!

Gut, daß Jakob dabei ist

Dienstag, den 19. Mai 2009

Montag, 17.57 Uhr
Die Sache zieht sich hin. Die Uhrzeit stimmt auch nicht mehr. Hier wird im Schnitt alle 90 Minuten eine Zeitzone überquert, da kommt man durcheinander. Würde mich gern mit Jakob darüber unterhalten, aber der muß sich konzentrieren, „daß das Ding nicht auf den letzten Drücker noch abschmiert“.
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Durchhalten, Jakob!

Cinéastes au dessus des nuages

Dienstag, den 19. Mai 2009

Montag, 16.20 Uhr
Das Filmprogramm ist vielfältig, die Geschmäcker sind verschieden: Jakob: Liebe ist kälter als der Tod und Une femme est une femme, Richard Pappik: La Dolce Vita und Drei Farben: blau, Sven: Sieben Zwerge II: Der Wald ist nicht genug (2x).
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Das Getränk zum Film. Kann in Flugzeugen auch zur Bestimmung des Neigungswinkels eingesetzt werden.

München doppelt so gefährlich!

Dienstag, den 19. Mai 2009

Montag, 12.30 Uhr
Kurz hinter, aber auch ein ganzes Stück über Irland, Flughöhe: 10900 Meter. Man denkt, das ist viel, ist aber im Verhältnis zum Erdumfang bzw. dann auch zum Erddurchmesser (= Umfang/Π) nur ein Pups bzw. zu letzterem ein Tausendstel. Und das sind genau die Quatschkopfüberlegungen, die man von einem Reiseblog erwartet. Und wenn die Erde ein Apfel wär, wären wir gerade mal einen Zehntelmillimeter davon entfernt. Das Flugzeug dann aber auch nur so groß wie ein Schweinegrippenvirus. Jakob hat gesagt, in Nashville sei der 1. Fall von Schweinegrippe aufgetreten. Richard gab zu bedenken, München (er sagte natürlich: Monaco) sei da aber gefährlicher (molto più pericoloso), da gebe es schon zwei.
Da sind ich aber froh, daß Roger nicht der Harold Faltermeyer ist!
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Kurz hinter Irland: Schweinegrippe adé!